Das Expat - Storyboard:

Relocation Trouble

Die ersten drei Wochen Indien (1)

10.03.2006

Donnerstag, 2.August :  

Nach dem Aufwachen in meinem schönen Hotelzimmer im indischen Luxushotel: Klärung wg. Auto und Fahrer. Unser indischer Partner ist gut organisiert. Das flutscht. Das Auto ist blitzschnell da und der Vertrag unterzeichnet. Nächsten Monat krieg ich einen Toyata Qualis, für diesen Monat reicht ein Tata Indigo.

Danach gehe ich zu unserm Büro auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Strasse bei diesem indischen Großstadtverkehr zu überqueren ist jedes Mal ein Vabanque-Spiel.

Unsere Firma hat die Regelung, dass alle Beschäftigten bei einer bestimmten indischen Bank ihr Gehaltskonto eröffnen müssen. Mir steht das noch bevor. Angeblich sind die Unterlagen erst letzte Woche angekommen. Das ist natürlich Quatsch, aber was soll’s, jetzt kann ich ja alles vor Ort selber in die Hand nehmen. Dann klappt das schon. Das Konto soll also morgen eröffnet werden. Aber: ich muss meine Registrierungsunterlagen von der Ausländermeldebehörde nachreichen. Die ist angeblich im Rathaus im Stadtzentrum. Okay, die indischen Kollegen werden es schon wissen.

Aber leider kann nicht in mein neues Haus. Unsere Personalverwaltung in Delhi, unser Büro hier und der Makler sagen: der Vertrag ist noch nicht fertig, die Kaution nicht überwiesen. Macht nix. Damit hatte ich sowieso gerechnet, also hatte ich vorletzte Woche von Deutschland aus beim Hotel angekündigt, dass ich wahrscheinlich noch ein paar Tage bleiben würde. Deren Antwort: als Gast mit meiner Membership-Card bin ich immer willkommen. Deshalb habe ich auch heute noch nicht ausgecheckt.

Ich vereinbare gleich einen Termin mit dem Makler Balasingham und dem Hausbesitzer am Haus, für Freitag. Ich muss also noch zwei Tage im Hotel bleiben, obwohl mein Mietvertrag schon ab 2.6. läuft. Wer zahlt das? Wenn sonst keine Probleme mehr auftauchen, dann werde ich das ohne zu murren natürlich selber zahlen. Keine Lust, über Geld zu streiten. Frau Schnid von der Transferabteilung hatte mir zu Hause am Telefon gesagt, wenn mein Haus nicht bezugsfertig sei, (womit ich rechnete und weshalb ich bei ihr angerufen hatte) müsse ich die Hotelkosten halt von meiner Relocation Allowance (Eingliederungsbeihilfe ) bestreiten...

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Auf 12 Seiten in Tagebuchform hat der Autor seine Erfahrungen aus den ersten 3 Wochen in Indien festgehalten.
Aufgrund des Umfangs haben wir uns entschlossen, die gesamte Story als PDF zu hinterlegen.

Die gesamte Story also finden sie hier (bitte klicken)


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Stand: 28. Juni 2010